Ökologischer Anbau


Mit Überzeugung sind wir seit 1999 anerkannter Biobetrieb. Der gesamte Betrieb wird nach
den Richtlinien von Bioland bewirtschaftet. Diese wird von der Kontrollstelle ABCert (DE006)
kontrolliert.

Die grundlegenden Unterschiede zwischen der konventionellen und der biologischen
Landbewirtschaftung liegen im ersten Betrachten im Weglassen von chemisch-synthetischen
Pflanzenschutzmitteln, leichtlöslichen Mineraldüngern und der Gentechnik. Um auf diese
Hilfsmittel der "modernen" Landwirtschaft verzichten zu können, müssen wir allerdings
einige Dinge berücksichtigen, um nachhaltig auch gute und reichhaltige Ernten einfahren
zu können.

Am wichtigsten ist der Aufbau von Humus, von dem sich das Bodenleben ernährt. Diese wiederum
ernähren die Pflanzen, indem sie Humus zu pflanzenverfügbaren Eiweißmolekülen und Mineralstoffen
umbauen. Durch diese "lebendige" Ernährung werden die Pflanzen auch vitaler gegenüber Schadorganismen
(Vergleichbar damit, wenn wir viel Obst und Gemüse essen, als wenn wir nur Zucker und Weißmehl
zu uns nehmen würden). Im viehlosen Ackerbau erreichen wir den Humusaufbau am besten durch einen
hohen Anteil an Kleegras (Brachejahr) und vielen verschiedenartigen Zwischenfrüchten, so dass auf den
Böden ständig etwas wächst und der Boden möglichst viel bedeckt ist.

"Mehrwert" der Öko-Lebensmittel

Für Sie als Kunde bedeutet das, dass diese Lebensmittel nicht nur frei von Pflanzenschutzmitteln
sind und einen geringen Nitratgehalt haben, sondern dass sie auch mehr sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe
beinhalten und einen besseren Geschmack haben, weil die Früchte auf dem Feld langsamer wachsen und
dadurch mehr Zeit haben, um Sonnenenergie zu tanken und "Geschmack" einzulagern. Letztendlich tragen Sie
auch mit jedem Kauf eines ökologischen Lebensmittels dazu bei, wieder einige Quadratmeter Erde und das
Grundwasser vor dem Eintrag schädlicher Stoffe zu schützen.